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Der Taurillon feiert sein 15-jähriges Bestehen

, von  Die Redaktion des Le Taurillon, Hervé Moritz, Jérôme Flury, Laura Mercier, Louise Guillot, Ronan Blaise, Théo Boucart, Übersetzt von Sebastian Emde

Alle Fassungen dieses Artikels: [Deutsch] []

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15 Jahre. 15 Jahre voller Artikel und Themen über Europa und 15 Jahre, in denen mehrere Generationen leidenschaftlicher und überzeugter Ehrenamtlicher aus diesem Medium das gemacht haben, was es heute ist. Lassen Sie uns die vergangenen Jahre Revue passieren lassen, gemeinsam mit den Personen, die mit dem „Taurillon“ beste Erinnerung verbinden und das Magazin in ihrem Herzen tragen.
„Die Geschichte beginnt damit, dass der“Taurillon„an einem schönen Frühlingsnachmittag nach dem Referendum 2005 das Licht der Welt erblickte – bei einem Treffen des erweiterten nationalen Präsidiums in den sonnigen Gärten der Science-Po Paris...“.

Anmerkung der deutschen Redaktion: Im Jahr 2005 stimmte Frankreich in einem nationalen Referendum über die Einführung einer EU-Verfassung ab. Knapp 55% der Wähler*innen sprachen sich dagegen aus.

Im Rahmen des 15-jährigen Jubiläums des Taurillon haben wir uns an die ehemaligen Verantwortlichen unseres Magazins gewandt. Ronan Blaise, der erste Chefredakteur des Taurillon, hat sich bereit erklärt, die große Erinnerungskiste zu öffnen und ist für uns bis zum Gründungsmoment des Webmediums zurückgegangen, das heute mehr als 20 Millionen Leser verzeichnen kann:
Während der ersten 14 Monate, zwischen August 2005 und November 2006, war ich der Chefredakteur des Taurillon, des Webmagazins der „Jungen Europäer Frankreichs (JEF Frankreich). Dieses Webmagazin ist im Rahmen der Referendumskampagne von 2005 entstanden, eine Weiterführung der Website „Ensemble pour l’Europe“ („Gemeinsam für Europa“), für die die JEF eine Partnerschaft mit gleichermaßen pro-europäisch eingestellten Vereinen eingegangen ist. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits eine Redaktionskeimzelle gebildet, die diejenigen unter unseren Anhängern versammelte, die die digitalen Kompetenzen und die nötige Verfügbarkeit hatten, um eine solche Webseite zu betreuen. Infolge der Niederlage, die wir beim Referendum im Mai 2005 erlitten haben, aber mit dem Wunsch verbunden, auf dem Erfolg der Seite „Ensemble pour l’Europe“ aufzubauen, erklärte damals das nationale Präsidium des Vereins die Absicht, sich an einer eigenen Internetseite zu versuchen. Unter der Leitung von Jessica Chamba, damals Präsidentin des Vereins, und mit Hilfe der Fachkenntnis des Webentwicklers Valéry-Xavier Lentz, haben wir uns ins Abenteuer gestürzt. Ich war zwar zu diesem Zeitpunkt ein einfaches Mitglied, hatte aber während der Referendumskampagne viel für das nationale Präsidium gearbeitet (insbesondere im Rahmen der Betreuung der Seite „Oui à l’Europe“/ „Ja zu Europa“) und habe damals zur Veröffentlichung der Seite beigetragen. Ich war sehr interessiert an der Entwicklung des Projekts und hatte während der Sommerferien 2005 Zeit, sodass ich begonnen habe, die ersten Schritte des Webmagazins zu begleiten und bald für die Koordination des Redaktionsteams zu sorgen, das sich gerade bildete. So konnten wir während der Vorstandssitzung, die die Sommeruniversität des Vereins 2005 in Bordeaux begleitete, dem Verein ein erstes Modell des Taurillon vorschlagen. Ein experimentelles Projekt, dessen Grundprinzip bei der jährlichen Neubildung des nationalen Präsidiums im darauffolgenden November validiert werden würde (oder auch nicht). Damals bewarb ich mich offiziell um die Stelle des Chefredakteurs des Webmagazins: ich wurde in dieser Position bestätigt sowie als vollwertiges Mitglied des nationalen Präsidiums des von Pauline Gessant geleiteten Teams. An der Spitze des improvisierten Redaktionskomitees konnte ich auf die Unterstützung unserer Präsidentin Pauline Gessant zählen, genauso wie auf die wertvolle Hilfe von Valéry-Xavier Lentz (für die digitale Betreuung der Website), Jean-Baptiste Matthieu, Florent Banfi und David Soldini (für die Redaktionsleitung), Emmauel Vallens (aus dem Übersetzungspool, der bald eingerichtet wurde), Arielle Rouby (Vertreterin der JEF im Vorstand der JEF Europa) und Fabien Cazenave, der damals für die Verbindung zwischen dem nationalen Präsidium und den verschiedenen lokalen Vereinen der JEF sorgte, sowie von vielen weiteren Teammitgliedern. Der Taurillon wurde konzipiert, um das vom Verein getragene europäische föderalistische Ideal zu verbreiten, und wurde so das Online-Aushängeschild der JEF und ihrer zahlreichen lokalen Vorposten, bald sogar auch unserer Partnervereine im Rest Europas oder in Partnerschaft mit jungen französischen Vereinen, die unser Engagement teilten („Euros du Village“, „FAGE“ (= Bund der allgemeinen Studentenvereinigungen), „Parlement européen de la Jeunesse“ usw.). Durch das Engagement unserer Partner, insbesondere der JEF Europa, konnten wir bald nicht nur einen wöchentlichen, sondern einen täglichen Veröffentlichungsrhythmus garantieren und – durch die Online-Publikation der Inhalte des New Federalist – bald mehrere Sprachen abdecken (erst Englisch, später Italienisch und Deutsch). Während dieses ganzen ersten Jahres haben wir immer mehr dazu gelernt – stets darauf bedacht, qualitativ hochwertige Inhalte zu verbreiten, die unser aktives Engagement widerspiegeln sollten, und das auf einer Website, die wir alle ganz besonders herausgeputzt haben, um unseren Leser*innen ein angenehmes Lesen und dynamische Inhalte anzubieten. Ich persönlich habe reichhaltige Erinnerungen an diese Erfahrung. Reichhaltig durch all diese Vormittage, an denen eine der allerersten „wichtigen“ Handlungen des Tages darin bestand, den für diesen Tag vorgesehenen Artikel online zu stellen; reichhaltig durch all die Stunden vorausschauenden Planens, durch Telefonkontakte, durch Treffen des Redaktionskomitees, durch die Organisation von Partnerschaftstreffen und durch die Layoutgestaltung; reichhaltig durch die langen Abende, die wir bis in die späte Nacht hinein mit Diskutieren verbracht haben – am Telefon, mit anderen Mitgliedern des Redaktionskomitees oder mit den Autoren der Artikel, die mir ihre Ergebnisse geschickt haben.

2015: Eine weitreichende EU-Krise überschattete das 10-jährige Jubiläum

Diese Erinnerungen wurden von den neuen Chefredakteur*innen geteilt, die auf Ronan gefolgt sind. Insbesondere Fabien Cazenave, der mit mehr als 300 Artikeln bis heute der produktivste Autor der Website ist, oder Marc-Antoine Coursaget. Hervé Moritz kam 2017 dazu und hat zwei intensive Jahre beim Taurillon verbracht, bevor er daraufhin den Vorsitz der Jungen Europäer übernahm. Auch er erinnert sich emotionsgeladen an diesen Abschnitt „von der Demokratiekrise bis zum Ende der Unbekümmertheit“:
Kurz nach den Europawahlen von 2014 gehe ich gemeinsam mit Geoffrey Lopes zur Chefredaktion des Taurillon, insbesondere für die Entwicklung der lokalen Papiereditionen überall in Frankreich. Zu dieser Zeit machen sich das neue Parlament und die Juncker-Kommission gerade an die Arbeit. Schließlich hat die Redaktion im Rhythmus dieser Krisen gearbeitet. Einer dieser Momente intensiver Krise war zweifelfrei der Juli 2015. Während die Redaktion eine schöne Artikelserie über Sommerfeste in Europa plant, werden ihre Ferien auf die griechischen Kalenden verschoben. Vor dem Hintergrund der Migrationskrise, die die Artikel des Taurillon füllt, hat die griechische Regierung von Alexis Tsipras beschlossen, mit den Finanzministern der Eurogruppe Armdrücken zu spielen. Der griechische Schuldenrettungsplan ist ausgelaufen, und die Regierung der linken Syriza-Partei beabsichtigt, die von der Troika auferlegten Sparmaßnahmen neu zu verhandeln. Tsipras initiiert ein Referendum in Griechenland, und online eröffnet sich eine Debatte über die Legitimität der Troika und der Eurogruppe, über die Ohnmacht des in dieser Krise unhörbaren Europäischen Parlaments und ganz allgemein über die Legitimität der europäischen Institutionen gegenüber den nationalen Demokratien. Diese Themen entfachen erneut tiefgreifende Debatten bei den europäischen Föderalisten, die nicht gezögert haben, zur Feder zu greifen. Die Eurozone steht am Rande des Zusammenbruchs, und erst nach erbitterten Verhandlungen und politischen Manövern wird eine Einigung erzielt.

„Kurz nach solchen Ereignissen möchte niemand schreiben.“

Weitere bedeutende Ereignisse dieser Jahre waren die Anschläge, die Frankreich und Europa 2015 erschüttert haben. Erst die Anschläge auf Charlie Hebdo und auf den Hyper Casher im Januar, dann die vom 13. November in Paris, haben das Redaktionsteam tief bewegt. Kurz nach solchen Ereignissen möchte niemand schreiben. Die Grauenhaftigkeit lässt sich mit Worten nicht beschreiben und das Trauma einer Redaktion und ihrer in ganz Europa verstreuten Redaktionsgemeinschaft ist spürbar. Doch es bleibt ein Unbehagen beim Anblick der Titelseite des Taurillon mit deren fast schamlosen Anachronismus, so sehr haben diese Ereignisse den Rest der Nachrichten hinweggefegt. Deshalb muss man schreiben, die richtigen Worte finden, versuchen, das Undenkbare zu denken. Und es die Aufgabe des Chefredakteurs, zur Feder zu greifen, um vom Ende der Unbekümmertheit bei den Europäern zu schreiben. Diese ersten Zeilen machen bald Platz für Solidaritätsbekundungen aus ganz Europa, darunter einige berührende Artikel, die Autoren verschiedenster Nationalitäten zusammenbringen. Doch schlussendlich waren diese zwei Jahre in der Redaktion des Taurillon auch von festlichen Momenten geprägt, einer davon war die Herausgabe der spanischen Ausgabe, der andere war das 10-jährige Jubiläum des Taurillon samt der Begleit-Projekte, wie zum Beispiel der ersten europäischen Pressetage, die in Straßburg stattfanden und bei denen sich europäische Studierende und Journalist*innen versammelten, um über die Entstehung eines gemeinsamen und öffentlichen Medienraumes zu debattieren. Eine Idee, an dessen Verwirklichung der Taurillon Tag für Tag ein Stück weit mitwirkt.
Hervé Moritz übergab den Staffelstab an das Duo, Laura Mercier und Louise Guillot, die ebenfalls eine kolossale Arbeit verrichtet haben, bevor sie ihre Karriere im europäischen Journalismus fortgesetzt haben. Ihre Zeit bei dem Magazin vergisst Laura natürlich nicht.
Als ich 2016 meine ersten Artikel für den Taurillon geschrieben habe, hatte ich noch keine Ahnung von dem Abenteuer, in das ich mich stürzte – ein journalistisches und europäisches Abenteuer, das ich noch heute verfolge. Zweifelsfrei ist es ein herausforderndes Abenteuer, aber es ist bereichernd und ich freue mich, dass neue Redakteure und Redakteurinnen sich ihrerseits in dieses Abenteuer stürzen. Ein großes Dankeschön und ein großes Bravo an all diejenigen, die sich täglich für den Taurillon engagieren. Von den ersten Veröffentlichungen im Jahr 2005 bis heute ist der Taurillon gut gewachsen. Von Redakteur*innen in jeder Ecke des Kontinents betreut, in mehreren Sprachen veröffentlicht, in Form von Papierausgaben erschienen, auf mehreren Radiosendern gehört... Der Taurillon ist ein zutiefst engagiertes Medium: nicht nur für das europäische Projekt, sondern auch für einen europäischen Journalismus, den die Europäische Union braucht. Für die nächsten 15 Jahre wünsche ich dem Taurillon, dass er weiterhin von Europa erzählt. Es geht um eine Geschichte, die schon mehr als 70 Jahre andauert und die nicht aufhören darf.
Kultur, Wirtschaft, Recht, Politik, internationale Beziehungen: All diese Themen werden auf unserer Website und in unseren Printausgaben behandelt. Aber der Taurillon hat im Laufe seines Bestehens nicht aufgehört, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln, indem er sich weiter diversifiziert hat, z.B. durch die Gründung des „Taurillon-Radios“ unter der Leitung von Aude Evrard-Debatte sowie diverser Podcast-Projekte, ohne die Events nicht zu vergessen. Auch Louise Guillot, Co-Chefredakteurin zwischen 2017 und 2019, erinnert sich daran.
Das Jahr 2018/19 war geprägt durch die Vorbereitung und später durch die Berichterstattung über die Europawahlen, wodurch es für den Taurillon ein intensives Jahr voller Experimente wurde. Ich erinnere mich an die täglichen Telefonate mit Laura, um die zweite Auflage der Europäischen Pressetage vorzubereiten, an die Stunden, die wir damit verbracht haben, uns das Programm der Konferenzen und Workshops auszudenken, und an die dutzenden Mails mit dem Ziel, die beteiligten Journalisten und Experten davon zu überzeugen, dass man dieses Event nicht verpassen sollte. Diese europäischen Pressetage waren ein wahrer Erfolg und sie haben Laura, mich und die anderen Mitwirkenden des Taurillon darin bestärkt, weiter in diese Richtung zu gehen und von den Europawahlen zu berichten. Der Taurillon ist kein Medium wie alle anderen, weil er die Bürger in den Mittelpunkt des Themas und ins Zentrum des Schreibens rückt. In den Jahren, in denen ich mich für den Taurillon engagiert habe, habe ich die Grundlagen des Journalismus erlernt, was mir Vertrauen gegeben hat und mich in meiner Fähigkeit und meinen Willen bestätigt hat, daraus meinen Beruf zu machen. Und dank der Unterstützung des Lénaïc-Fonds konnte ich heute meine europäische Journalistenkarriere in Brüssel beginnen. Ein neues Abenteuer, das mit der Einsetzung einer neuen europäischen Kommission und dem 20-jährigen Jubiläum des Taurillon einen eindrucksvollen Anfang genommen hat!
Diese Berichte und persönlichen Erinnerungen sind die schönsten Nachrichten, die uns unsere ehemaligen Mitwirkenden hinterlassen haben. Denn obwohl sich der Taurillon auf seinem Weg mehrfach verändert hat, ist er doch der gleiche geblieben: ein partizipatives Medium mit föderalistischen Idealen und dem hartnäckigen Willen, über Europa zu sprechen, koste es was es wolle. Es ist das Projekt von mehr als 3000 Redakteurinnen und Redakteuren, die unsere Artikel – wenn auch nur einmal – mit ihren Worten gefüllt haben.

Schon seit 15 Jahren ermöglicht es der Taurillon jungen Bürger*innen, die Feder zu ergreifen, um über Europa zu schreiben“, erklärt Laura Mercier, „dass man den Bürger*innen so das Wort erteilt, ist genauso wichtig wie die Informationen, die den Leser*innen geliefert werden, denn über das europäische Projekt muss ständig neu diskutiert werden.
 15 Jahre alt, aber immer noch präsent und entschlossen.

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